Warum ein Wettbewerb?

Ein Wettbewerb setzt Kräfte frei. Wir wollen alle Schwaben in Berlin oder solche, die auf Berlin sehen, aufrufen, die Feder zu spitzen. Wer tritt in die Fußstapfen eines Friedrich Schiller, eines Thaddäus Troll?
Wir suchen ein Stück kräftiges Theater: frech, halsstarrig, provokant, lustig, visionär, historisch belegt, kühn behauptet, schlitzohrig, selbstironisch, hochpolitisch, melodramatisch, scheinheilig, musikalisch, polemisch...ein Stück mit Charakter.


Darum geht's

Die Schwaben stellen die größte Zuwanderergruppe in Berlin. Das ist Diskussionsstoff, das wird belächelt oder auch schon einmal mißtrauisch beäugt. In Prenzlauerberg ist/war es Anlaß eines Konfliktes: „Schwaben raus“ oder „Wir sind ein Volk - Ihr seid ein anderes“ war da an Hauswänden zu lesen, von der Presse diskutiert wurden die Vorfälle bundesweit.
Die Schwaben können alles außer hochdeutsch, sagen sie von sich selbst und mischen überall kräftig mit, vor allem in der Bundespolitik. Sie haben viele Eigenschaften - gute und schlechte: sparsam, erfindungsreich, querköpfig, misstrauisch, humorvoll werden vorrangig genannt. Die Schwaben haben einen eigenen Charakter. Den wollen wir auf die Bühne bringen. Aktuell.


Wie kam es dazu?

Die Schwaben-in-Berlin (www.schwaben-in-berlin.de) brachten 2010 ihr erstes Stück auf die Bühne: „Der Schwabe ist an allem schuld“. Nur ein Schwabe als Bürgermeister kann die von der Pleite bedrohte Hauptstadt noch retten, lautete die kühne Behauptung. Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür...
Ein neues Stück soll folgen und den Berlinern (später auch anderen) zeigen, was so ein Schwabe (in Berlin) ist oder sein kann. Die Schwaben-in-Berlin wollen regelmäßig in ihrer Sprache auf dem Hauptstadttheater präsent sein.