Teilnahmebedingungen:

SCHREIBEN FÜR SCHWABEN – Autorenwettbewerb

Aufgabenstellung:
Ein Stück(l)e um oder mit (einem) Schwaben, auch als Adaption oder Bearbeitung (vielleicht war Richard III. ein Schwabe..oder Ödipus...?)
Die Schwaben mischen überall kräftig mit, besonders in der Bundespolitik, sind weltweit verstreut und (als Cleverle?) tätig. Und dann gibt es auch noch Schwäbinnen...
Für ein spannendes, witziges, freches... Theater!

Autoren:
Die Ausschreibung ist an Personen gerichtet, die bereits über Erfahrungen mit (semi-)professionellem Schreiben verfügen. Es kann gerne das erste Theaterstück sein. Aus den eingesandten Stoffen werden von einer unabhängigen Jury drei Stücke ausgewählt, die mit Geld-, Sach und Ehrenpreisen im Rahmen einer Veranstaltung am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 in Berlin prämiert werden.

Präsentation der Sieger:
Der Siegerehrung geht eine Präsentation der drei Siegerarbeiten voraus, indem ein Auszug (Szene(n)) von Schauspielern vor demVeranstaltungs-Publikum gelesen oder vorgetragen werden. Einer solchen Präsentation ihres gekürten Stückes (1.-3. Sieger) stimmen die Teilnehmer des Wettbewerbs zu.

Das zum Wettbewerbssieger (1. Platz) gekürte Stück soll im Folgejahr 2012 aufgeführt werden. Dies erfolgt als freie Produktion oder in Partnerschaft mit Theatern in Berlin und Baden-Württemberg. Bestenfalls geht das Stück anschließend auf Tournee.

Die Uraufführung des Siegerstückes soll in einer weiteren feierlichen Veranstaltung anläßlich der Premiere gewürdigt werden.

Wettbewerbsbeiträge:
Einsendung der Wettbewerbsbeiträge bitte im Schrifttyp „Courier“ - Schriftgröße 12. Regieanweisungen sind vom Dialogtext abzusetzen. Die Namen der Figuren sind den Zeilen vorangestellt und in Fettdruck. Bitte die Seiten unten rechts nummerieren. Dem Stück auf einem nicht nummerierten (Extra)Blatt vorangestellt bitte beifügen: Stücktitel und eine Synopsis (halbe Seite max.)

Auf einem Deckblatt (siehe Vordruck unten als download) bitte Stücktitel, die Kontaktdaten und einen kurzen Lebenslauf (Resumee/Bibliografie) der AutorInnen aufführen. Auf diesem Deckblatt bitte mit Unterschrift (Ort- und Datumsangabe) erklären, dass die AutorInnen die Teilnahmebedingungen zur Kenntnis genommen haben und mit diesen einverstanden sind.

Die Stücke werden anonymisiert an die Juroren gegeben. Daher dürfen – bis auf dem Deckblatt – keine Hinweise auf die Namen der AutorInnen erfolgen. Unmittelbar nach dem Eingang des Wettbewerbsbeitrags wird den AutorInnen dieser schriftlich bestätigt.

Die Einsendung bitte als ungebundenes Manuskript auf Papier sowie parallel per e-mail (oder zusammen mit der postalischen Sendung auf CD das Werk auch in digitaler Version).
Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nur auf Verlangen der AutorInnen und längstens bis 3 Monate nach Mitteilung des Wettbewerbs-Ergebnisses. Die Korrespondenz zwischen Wettbewerbsveranstalter und AutorInnen erfolgt ausschließlich per E-Mail.

Teilnahmebedingungen:
Mit der Einsendung ihrer Beiträge stimmen die AutorInnen dem o.a. Wettbewerbsmodus zu. Diese Zustimmung beeinhaltet rechtsverbindlich auch das Einverständnis zu nachfolgender Regelung:

1. Die Teilnahme an dem Wettbewerb erfolgt freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf eine Prämierung besteht nicht.

2. Die AutorInnen bestätigen, dass ihr Beitrag bislang nicht aufgeführt worden oder zur Aufführung vergeben ist, so dass im Falle, dass der Beitrag erfolgreich ist und zur Produktion kommt, dies die Uraufführung des Werkes darstellt.

3. Die AutorInnen bestätigen, dass sie Urheber des Beitrags sind und uneingeschränkt über die Nutzungsrechte verfügen. Sie stellen den Wettbewerbsveranstalter und auch den späteren Produzenten des Siegerstückes gegen jegliche etwaigen Ansprüche Dritter frei.

4. Den AutorInnen ist bewußt, dass ihre Beiträge in schwäbischer Mundart gelesen oder aufgeführt werden. D.h. ihr Stück wird ggf. für den schwäbischen Dialekt mundgerecht gemacht bzw. bearbeitet. (Die Einsendung soll zwecks Lesefreundlichkeit eher nicht dialektsprachlich verfasst sein bzw. in Dialekt bereinigter oder hochdeutscher Fassung eingereicht werden).

5. Mit der Annahme des 2. und 3. Preises erklärt die/der siegende Autor/in ihr/sein Einverständnis zur auszugsweisen Präsentation (Lesung/Improvisation/Darstellung) seines Stückes im Rahmen der Preisverleihungsveranstaltung. 

6. Mit der Annahme des 1. Preises erklärt die/der siegende Autor/in ihr/sein Einverständnis zur auszugsweisen Präsentation nach Pkt. 5. sowie zur Uraufführung des prämierten Stückes durch den Wettbewerbsveranstalter in freier Produktion bzw. in Kooperation mit dem/n Theater/n in Partnerschaft. Über das Aufführungshonorar bzw. eine Beteiligung an den Erlösen aus den Aufführungen wird eine gesonderte Vereinbarung aufgrund der dann bestehenden Produktionsbedingungen bzw. nach branchenüblichen Regelungen geschlossen:
Das eingeräumte Aufführungsrecht wird dem Veranstalter bedingungslos für die Dauer ab der Preisverleihung für zwei Jahre exklusiv gewährt. An einen Aufführungsort oder -zeitpunkt sowie eine Laufzeit (Anzahl der Vorstellungen) ist er nicht gebunden. Im Falle, dass die Produktion anfinanziert oder zustande gekommen ist, bleiben die Aufführungsrechte bis zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Aufführungsserie abgespielt ist, beim Veranstalter. Eine Aufführungsserie gilt als abgespielt, wenn seit der zuletzt erfolgten Vorstellung mehr als ein Jahr vergangen ist.
Die Aufführungsrechte beinhalten auch das Recht, die erstellte Produktion aufzuzeichnen und auszustrahlen. D.h. die Inszenierung der Uraufführung darf auf sämtlichen Bild- und Tonträgern aufgezeichnet und gespeichert, sowie auf sämtlichen Sende- und Übertragungsmöglichkeiten – analog und digital - übertragen und auf sämtlichen bekannten und noch unbekannten Vertriebswegen vertrieben werden. An den Erlösen partizipiert der/die Autor/in mit einer Beteiligung in branchen- oder marktüblicher Höhe unter Berücksichtigung der dem Veranstalter entstandenen Kosten. Die Verlagsrechte an dem Text des Stückes verbleiben für die Dauer von zwei Jahren ab Preisverleihung beim Veranstalter insoweit als er sie für die Produktion und Aufführung des Stückes benötigt.

7. Der/die Autor/in erteilt mit der Einsendung seines/ihres Beitrags für den Fall, dass dieser als Siegerstück prämiert wird, das unwiderrufliche Einverständnis zur Bearbeitung des Werkes für die nachfolgende Produktion. Dies betrifft sowohl eventuelle produktionsbedingt erforderliche Änderungen wie auch die durch die Erstellung einer Regie-Konzeption ggf. erforderlichen Änderungen wie Textkürzungen oder -umstellungen udergl. Infolge von Kürzungen oder Umstellungen etwaig erforderliche Übergänge/Ergänzungen erbringt der/die Autor/in nach Aufforderung bzw. stellt sie/er der Produktion frei, diese selbständig vorzunehmen. Der Veranstalter hat bei der Bearbeitung das Urheber-Persönlichkeitsrecht zu wahren. 

Berlin, den 30.11.2010