"Berlin verliert seine Wahrzeichen", kontastiert Der Tagesspiegel am 25.07.2010. "Zum Glück gibt es neue. Die Beispiele reichen von...

...der Admiralsbrücke, dem Grill Royal, über Michalsky, Buschkowsky und Kurt Krömer zur Feststellung: SCHWÄBELN IST DAS NEUE BERLINERN. Viel ist in den letzten Jahren geschimpft worden über die Schwaben, und die Vorwürfe sind immer dieselben: Sie würden aus der Provinz nach Berlin kommen und hier alteingesessene Kiezbewohner aus deren Vierteln vertreiben...Wahr ist aber auch, daß sie mit ihrem Dialekt eine neue Klangfarbe in eben diese Stadtteile bringen - gegenüber der das Berlinern im Vergleich fast wie Hochdeutsch anmutet."

 

Soso, dann machen wir mal einen Test:

„Nu‘ mal langsam, junge Frau, ickann jenauso wie sie ooch rechts abbiejen, immerhin is‘ hier zweespurig, aber wennse mit ihrer Fahrradjurke jenauso viel Platz broochen wie ick mit meenem 320ijer, dann is det nich‘ meen Problem, allet klar, schön'n Tach noch!“

Stimmt, das ist hochdeutsch...solange die Berliner nicht behaupten, das Schultheiß würde so gut schmecken wie schwäbisches Bier... kann uns das ja Wurscht sein...