... behauptet Roger Boyes von "The Times" am 5.9.2009 im "Tagesspiegel":
Einer meiner Neujahrsvorsätze – von denen, die nichts mit Sex zu tun hatten – war, dass ich aufhören wollte, mich über die Berliner zu beschweren. Und bis jetzt habe ich mein Wort gehalten. Aber Rassismus geht nicht, dazu muss man etwas sagen: Vergangene Woche bekam ein schwäbischer Freund von mir, Brokka, einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem „Blockwartsschwaben, geht nach Hause“ stand. Das war in der Oderbergerstraße, und dann denkt man, gut, Schwabenhass ist eine alte Tradition in Prenzlauer Berg. Im Sommerloch 2008 tauchten überall diese ironischen Schilder auf, „Stuttgart-Sindelfingen 610 km – Ost-Berlin wünscht gute Fahrt!“. Aber innerdeutscher Rassismus bleibt. Wenn Berlin als Metropole ernst genommen werden will, sollte es aufhören, sich zu benehmen, als sei es Asterix’ Gallier- Dorf, belagert vom Rest der Welt.
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(Aus dem Englischen übersetzt von Moritz Schuller)