Ein 23-Jähriger bestellte in der Nacht in einer Disko in Münster eine Bratwurst mit Senf

Als ihm der Senfnachschlag ohne Bezahlung verweigert wurde, ergriff er eigenmächtig die Tube und löste so eine handfeste Auseinandersetzung aus. Dabei warfen die Beteiligten mit Wurst und spritzten mit Senf - schlugen sich aber auch mit Fäusten und würgten einander. Der 23-Jährige hat jetzt mit Senf beschmutzte Kleidung, blaue Flecken und eine Strafanzeige. (Der Tagesspiegel vom 26.05.08)

Guter Rat ist billig:

Man nehme eine Jagd- oder Schinkenwurst, schneide sie in Scheiben (dann halbieren). Desgleichen zerteile man eine schwäbische Schwarzwurst (in Hessen Ahle, - luftgetrocknete Blutwurst) und Emmentaler Käse. Fein zerhackte Zwiebeln, Essig und Öl, fertig ist ein Schwäbischer Wurstsalat. Die Salatsoße läßt sich durch ein eingerührtes Eigelb mildern (gekochtes Ei) Ohne Schnickschnack (Gürkchen, Grünzeugs udergl.) servieren.

SW hilft gegen Haarausfall, Migräne, Hungergefühl, Heimweh, schlechte Fußballergebnisse und ist gut für den Umweltschutz, den Familienfrieden und das Wohlgefühl überhaupt. Die Kleidung wird in der Regel nicht verschmutzt, Schlägereien finden - außer bei Wurst 7 - nicht statt. Der Senfbedarf ist gleich Null. (kann man natürlich in Münster nicht wissen) Wurtssalatgenuß bleibt - sogar in unserem Lande - straffrei.

Wurst 7: Eine Schüssel Wurstsalat wie o.a. beschrieben. Die Mitspieler würfeln der Ohrfeige nach (gegen den Uhrzeigersinn für Rechtshänder) mit zwei Würfeln. Wer eine 7 erwürfelt, darf die Gabel in die Schüssel stecken und die Köstlichkeiten aufspießen (soviel auf eine Gabel paßt) und aufessen. Wer keine 7 würfelt, hungert. So ist das Leben.