Die Berliner Zeitung fährt am 04.06.08 großes Geschütz auf

"Mach meinen Schwaben nicht an" lautet der Artikel, der aus drei Plädoyers besteht. Jens Balzer (aus der Lüneburger Heide eingewandert) berichtet zur Sache, Sabine Vogel (Schwäble im Exil) erläutert und rechtfertigt, und Anke Westphal (Brandenburgerin) betont multikulti und vermißt dabei den Schwaben im ureigenen Umfeld.

Heilix Blechle, haben wir Schwaben es verdient oder gar nötig, daß sich die gesamte Presse für uns verwenden muß? Da gibt es ein Projekt am Prenzelberg, das sich PiMP nennt, ausgerechnet Pimp. Denn so wird in England auch ein Zuhälter genannt. Und da beschweren sich wohl die Prenzel-Pimps, daß die dort ansässigen Schwaben nicht so gefügig sind, wie es die PiMPs dort gerne hätten...oder anders gesagt: die Schwaben machen sich nicht zur Prenzelberger Hure.

"Stoppt die Besatzung des P-Bergs durch Porno-Hippie-Schwaben" lautete die Parole einer "Fuck-Yuppies"-Parade, die am vergangenene Wochenende von dem PiMPs veranstaltet wurde und die vom Mauerpark bis zum Kollwitzplatz gezogen ist. Nun könnten wir lange diskutieren, was ein "Porno-Schwabe" oder was eine "Hippie-Schwabe" oder was die Mischung aus beidem wohl ist. (Im "Dollinger" am Stuttgarter Platz gibt es Schinken-Spätzle und Käs-Spätzle, - aber man kann auch eine Mischung aus beidem bestellen, was hervorragend ist!) ...also dürfte ein Porno-Hippie-Schwabe etwas Besonderes, etwas Hervorragendes sein...

...aber sind wir Schwaben dies nicht ohnehin? Vielleicht, aber wohl eher nicht mehr als alle anderen auch. Daher an dieser Stelle einfach mal Danke für die Demo. Und wir Schwaben denken mal nach, ob wir zum Trollinger noch einen Porno nehmen oder was Hippes zu den Linsen mit Spätzle...awas: laßt uns Orgien feiern...