womit wir wieder beim Thema wären

Nach dem aufregenden Beitrag in der "Berliner Zeitung" vom 04.06.08, der im In- und Ausland auf große Resonanz gestoßen sein soll, antwortet der Kolumnist der "Stuttgarter Nachrichten" Joe Bauer zum "Berliner Schwabenhass", indem er die Berliner in die Grenzen weist: vor kurzem seien sie noch eingemauert gewesen und hätten Artenschutz genossen. Dann aber erinnert er sich der schwäbischen Zurückhaltung und auch Großherzigkeit gegenüber manchem Landsmann, den er in Kreuzberg angetroffen hatte. Bei der Frage, was wir Schwaben eigentlich wollen in Berlin, hält sich Herr Bauer vornehm zurück und schiebt den Kabarettisten Arnulf Rating vor, der wohl sagte: "Wer es in Stuttgart aushält, dem gefällt es überall."

Das klingt nach kleinerem Übel. Aber das ist es nicht. In Stuttgart kann man zur Welt kommen, vielleicht studieren, einen Arbeitsplatz einnehmen, also Geld verdienen, aber nicht leben. Berlin hingegen ist lebenswert, und da die Schwaben auf Lebensqualität sehr achten, finden sie den Rahmen dazu in Berlin...und das nun juckt wieder die Prenzel-PiMPs, die die Lebensqualität sich nicht schaffen können (vielleicht weil sie nicht schaffen wollen), und daher sind sie sauer auf die Schwaben...also: was wollen wir Schwaben in Berlin...?

Alles Gute!

P.S.: Apropos: die Prenzel-PiMps beschweren sich, die Schwaben seien "überwachungswütig." - Das ist nicht richtig. Der Überwachungswütige ist kein Schwabe. Der ist Badener (Badenser!)