W = [I + ((bd)/6,5)) - s + ((m-2c)/2 + ((v+p)/7t] (100 + I/100) ...

behaupten die Engländer als Formel für die Herstellung des perfekten Käsebrotes.

Wir behaupten: das ist pervers und allenfalls ein Nachweis dafür, daß die Römer trotz ihrer Anwesenheit in Britannien und ansonsten der Begründung allerorts von Küchenkultur in GB nicht viel einprägsames dort hinterlassen haben.

Zum Kochen benötigt man Liebe, gute Zutaten und auch etwas Erfahrung. Niemals wird daher ein Wurstsalat mathematisch zu berechnen bzw. zu bewerten sein. Ein Wurstsalat ist niemals relativ, sondern absolut und wird als ganze Größe betrachtet. Ausschließlich mit der Zunge differenziert und bei Bedarf mit Bier integriert gibt es für ihn keine Variablen, sondern nur feststehende Bestandteile (siehe News a.a.O.) Der Wurstsalat ist nicht verhandelbar. Sollten also deutsche Politiker auf die Idee kommen, eines Tages den Wurstsalat vermessen oder berechnen (oder gar nach einer europäischen Norm einschränken) zu wollen, wäre es das Ende ihrer Karriere. Dafür wachen die Schwaben-in-Berlin.

Zurück zu den Engländern: Mit W messen sie die Dicke der Käsescheibe in mm, mit b die Dicke des Brotes. d = Besonderheit, z.B. Weißbrot oder Vollkornbrot (so ein Schmarrn! sagen wir) Die Variablen stehen für die Menge von Salat (I), Gewürzgurken (p) und Tomaten (v). Aus: Der Tagesspiegel vom 21.06.08.