Vier Polizisten hatten vergeblich versucht

den Roboter einzufangen. Erst einem 45-jährigen Autofahrer sei es dann gelungen, den aus einem Geschäft ausgebrochenen Roboter außer Betrieb zu setzen, berichtet der Tagesspiegel vom 17.07.08.

Das wirft nun mehrere Fragen auf: ist es den Schwaben leid geworden, der wöchentlichen Kehrwochenpflicht nachzukommen, so daß sie nun Roboter dafür einsetzen, oder ist das Schwabenland einfach der säuberste Fleck auf der Landkarte, weil neben der schwäbischen Hausfrau nun auch (japanische?) Putzmaschinen eingesetzt werden, die sich die Arbeit selber suchen, oder gibt es zwischenzeitlich im liberalen Schwabenland eine Putzroboter-Gewerkschaft, die per Steckdose zum Streik aufruft?

Daß der Putzroboter vier Polizisten durch die (Putz-) Lappen gegangen ist, legt weitere Fragen nahe. Auf terroristische Hintergründe wollen wir nicht schließen, wobei mancher schwäbische Vermieter mit Putzterror schon manchen Mieter in die Verzweiflung getrieben haben soll.

Wir hoffen auf einen Untersuchungsausschuß, - wobei es natürlich auch sein könnte, daß sich die freiheitsliebende Putzmaschine schon so weit vermenschlicht hat, daß sie einfach dem Duft von Maultaschen oder Spätzle gefolgt ist und dadurch auf völlig nachvollziehbare Weise das Weite vom Arbeitsplatz gesucht hat...

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