"Ich rede zu schnell ...

und oft auch dazu abgehackt. Dazu kommt mein schwäbischer Dialekt, der meine Wort nicht gerade melidiöser klingen läßt."

 

soll Günther Oettinger in einem "Spiegel"-Interview gesagt haben, meint Der Tagesspiegel vom 27.07.2008.

Wir meinen dazu: Dialektsprache kann den Dialog erleichtern, aber auch erschweren. In der Politik kann er Verbindlichkeit schaffen oder aber Befremdlichkeit. Nun spricht der BaWü-MiPrä tatsächlich oft ein bißchen so, als hätte er einen persönlichen Anschluß an die EnBW. Aber er gibt sich zunehmend Mühe. Ein Mann, der so viele Jahre auf einen bestimmten Job hingschafft hat, darf sich - hat er ihn endlich - durchaus gelassen zeigen. Unser Vorschlag: Oettinger kommt öfters nach Berlin, zwischen der Landesvertretung und dem Weitzmann schaffen wir eine Heiß-und-Kalt-Kneippbad-Brücke der Gefühle und des Sprachaustausches, - im Artenschutztheater ein workshop vom heimeligen Heimatdialekt bis zur Berliner Kodderschnauze eine 3xtägliche Sprachdusche, - ein umfassendes und von Spätzle und Trollinger umrahmtes Trainingsprogramm, das den MiPrä noch besser ins Licht stellen könnte...und vor allem sein Wohlgefühl erhöhen, so daß er o.a. Bemerkungen nicht mehr nötig hätte, sondern einfach sagen könnte: "So ischs no au wieder..."