Die Unentwegten

Eine szenische Lesung von und mit der Autorin Miriam Eberhard

am Dienstag, den 09. Oktober 2012, 19.30h im Württemberger Weinhaus, Kantstraße/Neues Kranzlereck
Lotte-Lenya-Bogen 547 (S-Bahn-Bogen), 10623 Berlin, Tel. 37 59 22 93 und
am Samstag, den 13. Oktober, 15.00h in der Galerie Kuhn & Partner, Pohlstr. 71, 10785, Tel. 23 09 15 16

DIE UNENTWEGTEN - Geschichte einer schwäbischen Familie im Nationalsozialismus


Pauline und Friedrich Thiel waren die Großeltern der Autorin.
Die Liaison der umworbenen, künstlerisch sehr begabten Kaufmannstochter Pauline mit dem technisch genialen, aber unvermögenden Autorennfahrer stellte für deren wohlhabende und standesbewusste Eltern ein großes Problem dar. Doch Friedrich und Pauline lassen sich nicht auseinanderbringen, heiraten in Laupheim bei Ulm und bekommen zwischen 1927 und 1948 vierzehn Kinder. Ihr Anfang ist höchstbelastet, denn die Zwangsversteigerung fast des gesamten Familienbesitzes während der Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre ist nicht aufzuhalten, und so muss sich die wachsende Großfamilie in politisch brisanter Zeit mehr schlecht als recht durchschlagen. Und dazu kommt, dass Vater Friedrich den Nazis ihr Parteiabzeichen vor die Füße wirft und während des „Dritten Reiches“ von seiner Autowerkstatt aus jüdischen und behinderten Mitbürgern und ausländischen Soldaten zur Flucht in die Schweiz verhilft.

Jahrelang hat sich die Enkelin, die Nichte, mit ihren vielen Tanten und Onkeln getroffen, zusammengesetzt, hat sich lang und breit die je eigene Version der turbulenten Großfamilienereignisse erzählen lassen. Und aus hunderten von Gesprächsstunden und durchaus unterschiedlichen Erinnerungen hat Miriam Eberhard ein faszinierendes Panorama der dreißiger bis sechziger Jahre komponiert: eine amüsante, anekdotenreiche, aber auch sehr bewegende schwäbische Familienalltagsgeschichte. Ein großes Beispiel für Lebenslust und Lebensmut. Und für Zivilcourage!


MIRIAM EBERHARD, 1968 in Reutlingen geboren, in Tübingen und Bochum großgeworden, Schauspielerin, Regisseurin, Schriftstellerin, schreibt seit ihrer Kindheit.

Studierte Theaterwissenschaften und Philosophie in London und Berlin sowie Schauspiel im Mozarteum in Salzburg. (Und den Führerschein Klasse Drei hat sie auch.) Engagements u.a. am Schiller Theater Berlin bei Hans Neuenfels, bei den Salzburger Festspielen und an den Heilbronner und Freiburger Stadttheatern, u.a. als »Ophelia« bei Michael Thalheimer.
Ausgezeichnet mit dem Kilians- und dem Leipziger Bewegungskunstpreis. DIE UNENTWEGTEN ist ihre erste Buchveröffentlichung.

Internet: www.miriam-eberhard.de


DIE UNENTWEGTEN
von Miriam Eberhard im Spiegel der Kritik



Ein faszinierendes Panorama einer Großfamilie, amüsant geschriebenes Lebensabenteuer!
Augsburger Allgemeine/Neu-Ulmer Zeitung

Eine Geschichte, mit der sich zahlreiche Menschen identifizieren können!
Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg

Spannender als jeder Historienschinken!
Faust-Magazin, Frankfurt/Main
Gießener Allgemeine und Wetterauer Zeitung / Hessen

Spannende Literatur! Ein fesselndes Buch, ein attraktiver Stil!
Südkurier

Eine außergewöhnliche Vergangenheitsstudie!
Stuttgarter Zeitung

Eine fantastische Lebensgeschichte! Eine solche Gesellschaft ist heute nicht mehr bekannt!
Szene-Kultur – Das große Kulturmagazin für Allgäu-Bodensee-Oberschwaben

Besser als in jedem Geschichtsbuch erfährt man vom politischen Alltag jener Zeit!
Berührende Saga, mit der Geschichte lebendig wird!
Katholisches Sonntagsblatt

Eine amüsante und bewegende Familienchronik!
Stuttgarter Wochenblatt

Die Autorin Miriam Eberhard hat einen Schatz geborgen!
Die Thiels – ein ungewöhnliches Paar, zwei couragierte Menschen!
Eine spannende Familiensaga der ganz besonderen Art!
Eine ungewöhnliche und dennoch ganz normale Alltagsgeschichte!
SWR Hörfunk

Geschichten von Mut und Menschlichkeit in einer düsteren Zeit!
Ein bedeutendes Stück „Erzählte Geschichte“!
Ein minutiöser Einblick in diesen Kosmos!
Faszinierende Geschichten mit hoher Glaubwürdigkeit!
Authentizität, Ehrlichkeit, sprachliche Direktheit!
Schwäbische Zeitung

Ein wunderbares und wichtiges Buch!
Authentischer, unmittelbarer und emotionaler lässt sich deutsche Geschichte von unten kaum vermitteln.

Jo Baier, Filmregisseur (Stauffenberg, Nicht alle waren Mörder, Schwabenkinder, Der Laden)

Eine eigene Art der Familiensaga! Ein bemerkenswertes literarisches Dokument!
Da ziehe ich – sehr tief – meinen imaginären Hut!
Prof. Hermann Bausinger, Kulturwissenschaftler